Die politische Jugend
Trotz ihrer katastrophalen Politik der letzten Jahre, gewannen die zwei Parteien der „extremen Rechten“ enorm an Zustimmung unter den Wählern. Besonders die Jüngeren, neuerdings sind 16 bis 18-Jährige zur Wahl zugelassen, entschieden sich überdurchschnittlich stark für FPÖ bzw. BZÖ. Das Thema der „rechten Jugend“ macht seither ihre Kreise in den Medien und Boulevards. Ein willkommener Anlass, der den Kritikern von „Wählen ab 16“ wieder frischen Aufwind verleit. War es letzten Endes sinnvoll die Jugendlichen in der politischen Mitbestimmung zu involvieren? Meine Meinung: Ja, unbedingt. Österreich ist zwar mit diesem „Jungen Wahlrecht“ weltweit gesehen in einer Außenseiterrolle, dennoch zeigt sich Österreich mit dieser bewussten Entscheidung, die Jüngeren mit einzubinden, als fortschrittliche Republik.
Demokratie im übertragenen Sinne bedeutet die Herrschaft des Volkes und nun soll mir einer erklären, warum die Jugendlichen nicht zum österreichischen Volk gehören. Noch dazu wird den 16 bis 18-jährigen Menschen in vielen Bereichen eine bestimmte Verantwortung bereits zugewiesen: im Strafrecht ist festgeschrieben, dass jeder mündige Minderjährige, also jeder Jugendliche von 14 bis 18, mit staatlichen Sanktionen (Strafen) rechnen muss, wenn dieser gegen die österreichische Rechtsordnung (Gesetz) handelt. Jugendliche sind berechtigt Alkohol zu konsumieren, insofern es sich um keinen gebrannten Alkohol handelt. Jugendlichen ist es erlaubt mit 17-Jahren den Führerschein zu machen. Etc.
Meiner Meinung nach ist „Wählen ab 16“ ein bedeutender Schritt in die richtige Richtung, mit einem kleinen aber wichtigen Schönheitsfehler. Im Österreichischen Bildungssystem mangelt es am Fach „Politische Bildung“. Dieser äußerst wichtige Informationsunterricht wird aufs Schwerste vernachlässigt. Man könnte das Wählen ohne Vorkenntnisse, mit dem Auto fahren ohne theoretische Vorausbildung vergleichen. Wenn ein Mensch die Straßenordnung nicht kennt, ist er in Österreich nicht legitimiert ein Auto zu benutzen. Ganz im Gegenteil zur Politik: Jugendlichen zu erlauben zu wählen, aber ihnen keine schulische Möglichkeit zu geben sich politisch weiterzubilden, ist eine Bildungspolitik die direkt ins Verderben führt.
Demokratie im übertragenen Sinne bedeutet die Herrschaft des Volkes und nun soll mir einer erklären, warum die Jugendlichen nicht zum österreichischen Volk gehören. Noch dazu wird den 16 bis 18-jährigen Menschen in vielen Bereichen eine bestimmte Verantwortung bereits zugewiesen: im Strafrecht ist festgeschrieben, dass jeder mündige Minderjährige, also jeder Jugendliche von 14 bis 18, mit staatlichen Sanktionen (Strafen) rechnen muss, wenn dieser gegen die österreichische Rechtsordnung (Gesetz) handelt. Jugendliche sind berechtigt Alkohol zu konsumieren, insofern es sich um keinen gebrannten Alkohol handelt. Jugendlichen ist es erlaubt mit 17-Jahren den Führerschein zu machen. Etc.
Meiner Meinung nach ist „Wählen ab 16“ ein bedeutender Schritt in die richtige Richtung, mit einem kleinen aber wichtigen Schönheitsfehler. Im Österreichischen Bildungssystem mangelt es am Fach „Politische Bildung“. Dieser äußerst wichtige Informationsunterricht wird aufs Schwerste vernachlässigt. Man könnte das Wählen ohne Vorkenntnisse, mit dem Auto fahren ohne theoretische Vorausbildung vergleichen. Wenn ein Mensch die Straßenordnung nicht kennt, ist er in Österreich nicht legitimiert ein Auto zu benutzen. Ganz im Gegenteil zur Politik: Jugendlichen zu erlauben zu wählen, aber ihnen keine schulische Möglichkeit zu geben sich politisch weiterzubilden, ist eine Bildungspolitik die direkt ins Verderben führt.
Simfi - 11. Okt, 22:44
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Hobbit 2.0 (anonym) - 16. Okt, 19:43
Politische Bildung
Natürlich sind große Parteien und vor allem Rechte nicht sonderlich daran interriessiert dieses Fach unterrichten zu lassen, da es unter vielen Lehrern eine eher soziale/gerechte Einstellung zur Sicht der Dinge gibt.
Auch merkt man schnell in Gesprächen mit Lehrkörpern, dass diese eher auf Seite einer Partei (nicht alle)--> der Guten sind.
Eher kritisch den rechten Hetzekampagnen gegenüberstehen und versagte Politik schnell ins Kreuzfeuer nehmen.
Andererseits ist das hier eigenwerbung und die stinkt, entschuldigt bitte.
Auch merkt man schnell in Gesprächen mit Lehrkörpern, dass diese eher auf Seite einer Partei (nicht alle)--> der Guten sind.
Eher kritisch den rechten Hetzekampagnen gegenüberstehen und versagte Politik schnell ins Kreuzfeuer nehmen.
Andererseits ist das hier eigenwerbung und die stinkt, entschuldigt bitte.

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