Politik

Montag, 10. November 2008

Die Wahlmännertopographie der USA

So sieht es aus, das Wahlergebnis der US-Präsidentenwahl. Die Bundesstaaten sind eingefärbt in die Farben der Parteinen, in denen die jenigen Kandidat die Mehrheit erreichte. Doch wenn man sich die Karte genauer zu Gemühte führt, so kommt man zu der "unwissenden" Erkenntnis, kaum Unterschiede zwischen "Blau" und "Rot" vorherrschen.

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Die logische Erklärung: die Anzahl der Wahlmänner in der US-Wahl richtet sich an der Bevölkerungszahl der Bundesstaaten. Je mehr Menschen, desto mehr Wahlmänner. Manche Bundesstaat haben zwar ein großes Flächenmaß, aber eine geringe Bevölkerungsdichte. Somit sieht die Wahlmännertopographie der USA wie folgend aus:

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Freitag, 7. November 2008

"Jung, schön und braun gebrannt"

Fast hätten wir ihn schon vergessen! Unseren italienischen Hampelmannl, der kürzlich wieder ein Mal vom italienischen Volk zum Premierminister gewählt wurde. "Jung, schön und braun gebrannt" nannte er den neuen Präsidenten der USA, Barack Obama.

Welch Ironie, so finde ich auch einige passende Wort zu unserem lieben Nachbarkanzler Berlusconi: "Alt, unlehrbar und gut geliftet" oder doch "grimmig, unverfrohren und rechtsflüchtig (in zweifacher Hinsicht)".

Ein bischen können wir uns, obwohl er nicht unser Kanzler ist, als Europäer wohl schämen. Berlusconi wird zur Symbolfigur der Europäischen Dummheit. Seine politische Pseudo-Freundschaft zur den Vereinigten Staaten von Amerika bringt die Europäische Union an den Rand des Abgrunds. Wir sind auf die EU angewiesen, um so mehr hat sie sich auch an die Ansprüche der Europäer zu orienieren. Die reine Wirschaftsunion muss zur konsensorientierten Wirtschafts- und Sozialunion umfunktioniert werden.

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Bildquelle: http://www.uibk.ac.at/zivilrecht/buch/

Nochmals ein kleiner Exkurs wie die Europäische Verfassung auf Österreich wirkt:
Das für die Mitglieder der EU zwingende EU-Recht wird zwischen das Österreichische Baugesetz und dem einfachen Verfassungsgesetz eingesetzt. Sollte das EU-Recht dem Baugesetz widersprechen, so ist eine obligatorische Volksabstimmung notwendig. Für all jene, die das System noch nicht kapiert haben.

Ein Berlusconi bringt uns in keinster Weise weiter zu einer europäischen Unabhängigkeit! Punkt!

Donnerstag, 6. November 2008

Uni-Kino presents "New President"

Es versprach eine spannende Wahl zu werden, aber wie es sich heraus stellt nahmen sich die Amerikaner mächtig Zeit ihre Ergebnisse preiszugeben.
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Einige Studenten der Politikwissenschaft und anderen Fakultäten sahen sich im Hörsaal 2 der SoWi (Sozial- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät Innsbruck) die Liveübertragung von CNN, Fox und BBC an. Nach kleinen anfänglichen Problemen konnte es losgehen, letzten Endes war die Nacht lange. Bei leichtem Bierkonsum (in der Uni!!!!) nahmen wir das Ergebnis schließlich zur Kenntnis.

www.bagru-p.net

Amerika hat den Wandel gewählt, sollte sich dieser Wandel nicht als stinkende Windel zu erkennen geben. Ich bin optimistisch, lasse mich aber nicht anstecken von einer inszinierten Kampagne.

Mittwoch, 15. Oktober 2008

Sind harte Strafen die Lösung?

Seit Jahren versucht die extreme Rechte uns Bürger einzutrichtern, dass harte Strafen präventiv wirken. Dies mag zu einem gewissen Grad durchaus stimmen, hat aber gerade auf jene Gruppe, auf die sich die harten Strafen beziehen, haben diese nahezu keine Auswirkung: bei den Sexualstraftätern.

Ein Sexualstraftäter handelt auf Trieb, dies bedeutet er oder sie schlägt vor einem Verbrechen nicht im Gesetzesbuch nach, welche Strafen für ein bestimmtex Delikt verhängt werden. Statt immer härtere Strafen zu verhängen, sollten sich die Politiker von FPÖ und BZÖ den Kopf zerbrechen, wie ein Mensch sich diesen Trieb überhaupt "aneignet".

Oft spielt Missbrauch in der Kindheit eine entscheidende Rolle, wie sich das sexuelle Verhalten oder die sexuelle Orientierung entwickelt. Ein Sexualstraftäter benötigt keinen Gefängniswärter, sondern einen speziel ausgebildeten Psychologen. Was FPÖ und BZÖ bei diesem Thema vorspielen ist mehr als bedauerlich.

Link-Tipp:
Radio Vorarlberg-Forum: "Harte Bestrafung führt nicht zum Ziel"

Sonntag, 12. Oktober 2008

Jörg Haider

Stirbt ein Mensch, so wird meist die gute, positiv besetzte, Seite in den Mittelpunkt gestellt. Nach dem Tod eines so erfolgreichern Politikers mit "rechtsextremen" Anschauungen ist man zur Vorsicht geraten, negative Tendenzen seiner jahrzehntelangen Tätigkeit zu äußern. Dabei vergessen wir gerne und schnell, dass für eine wissenschaftliche Analyse eines Politikers, wie Haider einer war, die Darstellung der guten wie auch der schlechten Seiten nötig ist.

Mein Beileid liegt bei seiner Frau, seinen Kindern, sowie bei seiner Verwandtschaft und Bekanntschaft! Kein Mensch hat einen solchen Tod verdient. R.I.P.

Anton Pelinka (Politikwissenschaftler) warnt im Ö1-Interview von einer Mythenbildung Haiders:
"Pelinka warnt vor Mythenbildung um Jörg Haider" (Ö1 Mittagsjournal - Peter Daser, Montag, 13. Oktober 2008)

Simon Fink

.:political issues:.

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